Kurzfilm · Künstlerische Forschung
170 Quadratmeter
Der Kurzfilm 170 Quadratmeter hinterfragt mit bewusster Überzeichnung ein verbreitetes Missverständnis rund um den Begriff Enteignung.

Das Projekt
Eine klare Idee, konsequent umgesetzt.
Kontext
Für den Jugendwohnkongress „Und jetzt?!“ forschten Auszubildende des OSZ KIM zur Wohnungssuche und zum Recht auf Stadt aus der Perspektive junger Menschen. Heutige Mitglieder von Afterframe entwickelten in diesem Rahmen den Kurzfilm „170 Quadratmeter“.
Aufgabe
Ein komplexes und politisch aufgeladenes Thema sollte so erzählt werden, dass es unmittelbar verständlich wird und eine Diskussion anstößt. Ausgangspunkt war die falsche Vorstellung, Enteignung bedeute zwangsläufig, dass Privatpersonen aus ihrem selbst bewohnten Zuhause vertrieben werden.
Unser Beitrag
Das Team übersetzte dieses Missverständnis in eine bewusst überdramatisierte Filmszene: Eine ältere Frau wird von der Polizei aus ihrem Haus geführt. Die Zuspitzung macht die Fehlannahme sichtbar und öffnet den Raum für eine differenziertere Auseinandersetzung mit gerechter Wohnpolitik.
Ergebnis
Der Film wurde als eigenständiger künstlerischer Forschungsbeitrag im Kontext des Jugendwohnkongresses gezeigt und brachte die Perspektive junger Filmschaffender in die Debatte über Wohnen, Stadt und politische Handlungsmöglichkeiten ein.
Aus dem Projekt
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